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Ein Säulenheiliger ohne Säule

von Thomas Stölzel

Kurzbeschreibung
"Bevor die Furie des Verschwindens auch den letzten großen Anti-Systematiker des französischen Denkens unter ihre Räder gebracht hat, erinnert ein kleines, sehr lesenswertes Buch an E. M. Cioran." (Michael Krüger in Die Woche)Thomas Stölzel hat - nach einem zufälligen Aufeinandertreffen auf der Straße - Emile Cioran einige Male in dessen letzten Jahren besucht. Seine Schilderungen dieser Begegnungen und Gespräche sind ein ebenso stimmungsvolles wie genaues Porträt der Stadt und ihres Bewohners: der deutsche Besucher registriert ein bestimmtes intellektuelles Klima in Paris, vor dem und in dem sich die Persönlichkeit des rumänischen Philosophen und Dichters erst richtig entfaltet. In Cafes und in seiner Wohnung in der Rue de l'Odeon spricht Cioran über Celan, über seine Bücher, über Frankreich, das "Balkanesische", und in all dem entsteht das lebendige Bild eines bemerkenswerten, widersprüchlichen und faszinierenden Geistes. "Kann man Cioran etwas Schlimmeres antun als ihn verstehen (begreifen, erklären) zu wollen? Schwerlich. Er selbst hielt das vermeintlich erfolgreiche Bemühen um Verständnis für das Schlimmste, was einem Autor widerfahren könne." Stölzel erspart sich, seinen Lesern und Cioran dieses Unglück und beschreibt die Geschichte der Etikettierungen, mit denen man Cioran im Lauf der Jahrzehnte versehen hat, mit mildem Spott - und läßt im übrigen den Dichter-Philosophen selbst zu Wort kommen.Thomas Stölzel, geb.1964 in Nürnberg. Lebt in Freiburg. Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte. Dozent für Philosophie in der Erwachsenenbildung, Ausbildung und Mitarbeit in Systemischer Therapie. Veröffentlichte verschiedene Aufsätze, u.a. über Paul Valery, Dissertation 1998: "Rohe und polierte Gedanken. Studien zur Wirkungsweise aphoristischer Texte."

Autorenportrait
Thomas Stölzel, geb.1964 in Nürnberg. Lebt in Freiburg. Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte. Dozent für Philosophie in der Erwachsenenbildung, Ausbildung und Mitarbeit in Systemischer Therapie. Veröffentlichte verschiedene Aufsätze, u.a. über Paul Valery, Dissertation 1998: "Rohe und polierte Gedanken. Studien zur Wirkungsweise aphoristischer Texte."

"Bevor die Furie des Verschwindens auch den letzten großen Anti-Systematiker des französischen Denkens unter ihre Räder gebracht hat, erinnert ein kleines, sehr lesenswertes Buch an E. M. Cioran." (Michael Krüger in Die Woche) Thomas Stölzel hat - nach einem zufälligen Aufeinandertreffen auf der Straße - Emile Cioran einige Male in dessen letzten Jahren besucht. Seine Schilderungen dieser Begegnungen und Gespräche sind ein ebenso stimmungsvolles wie genaues Porträt der Stadt und ihres Bewohners: der deutsche Besucher registriert ein bestimmtes intellektuelles Klima in Paris, vor dem und in dem sich die Persönlichkeit des rumänischen Philosophen und Dichters erst richtig entfaltet. In Cafes und in seiner Wohnung in der Rue de l'Odeon spricht Cioran über Celan, über seine Bücher, über Frankreich, das "Balkanesische", und in all dem entsteht das lebendige Bild eines bemerkenswerten, widersprüchlichen und faszinierenden Geistes. "Kann man Cioran etwas Schlimmeres antun als ihn verstehen (begreifen, erklären) zu wollen? Schwerlich. Er selbst hielt das vermeintlich erfolgreiche Bemühen um Verständnis für das Schlimmste, was einem Autor widerfahren könne." Stölzel erspart sich, seinen Lesern und Cioran di eses Unglück undbeschreibt die Geschichte der Etikettierungen, mit denen man Cioran im Lauf der Jahrzehnte versehen hat, mit mildem Spott - und läßt im übrigen den Dichter-Philosophen selbst zu Wort kommen.

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